Was bietet die Brennstoffzelle

Funktionsweise

Brennstoffzellen sind Energiewandler, die chemische Energie einer Verbrennungsreaktion direkt in elektrische Energie umwandeln. Der elektrische Wirkungsgrad erreicht 35 - 65 %. Die Brennstoffzelle kehrt das Prinzip der Elektrolyse um. Der Aufbau einer Brennstoffzelle besteht aus mehreren Plattenelementen: Anoden-Modul, Katalysator-Modul, Kathodenmodul. Mehrere solcher "sandwiches" werden zu einem Zellenblock zusammengesetzt. Auf beide Seiten des Katalysators strömen die Betriebsmedien. Zum Beispiel Wasserstoff oder Kohlenwasserstoffe auf der Anodenseite und Sauerstoff oder Luft oder Kohlendioxid auf der Kathodenseite. Die Prozesse und Emissionen reichen von "einfach" bis höchst komplex und stark behaftet.

Anmerkungen

1. Hohe Betriebstemperaturen erfordern hohen Aufwand (temperaturfeste Materialien,
    komplexe Prozeßsteuerung und -handhabung, geringe Lebensdauer)

2. Betriebsstoffe sind teuer und gefährlich (Wasserstoff) und haben nur geringen spezifischen
    Energiegehalt (Methanol)

3. Emissionen sind bei Niedertemperatur-Prozessen niedrig. Sie steigen bei hohen
    Betriebstemperaturen und komplexen Prozessen extrem an.

4. Die Steuerung des Betriebes erfordert großen Aufwand. Außerdem sind Brennstoffzellen
    sehr sensibel gegen Verunreinigung der Betriebsstoffe.

5. Berichte über die bisher erreichten Leistungen schwanken je nach Position des Beurteilers.
    Über die Erzielbarkeit niedriger Kosten in der Zukunft (bis 2010) herrscht Einigkeit.
    Heute liegen die Kosten mit einem Faktor 100 - 200 über denen der Verbrennungsmotoren
    für fossile Brennstoffe.

6. Forschungsgelder fließen zur Zeit reichlich, wie vor 5-15 Jahren für die Wasserstofftechnologie.

Die DaimlerChrysler-AG will ab 2005 Autos mit Brennstoffzellen serienmäßig anbieten und hat die Entwicklung von Elektroautos sowie die Entwicklung von Verbrennungsmotoren für Wasserstoff aufgegeben. Nun war es von Anfang an klar, daß die Wasserstoff-linie aufgrund der physikalischen Gegebenheiten, der Gesamtenergiebilanz und den zusätzlichen Gefahren beim Betrieb der Fahrzeuge ein falscher Weg ist.

Die neue Linie heißt nun Brennstoffzelle.
Diese Entwicklungsstrategie ist ebenfalls ein Irrweg, weil die Gesamtenergie-Bilanz nicht stimmt. Es dürfen nicht nur die Schadstoffwerte und der Kohlendioxid-Ausstoß am Ende des Fahrzeugs (Auspuff) bewertet werden, sondern zu einer Gesamtbilanz gehören alle Werte, die entstehen, um die Brennstoffzelle zu betreiben. Mißachtet werden die natürlichen Kreislaufprozesse. die Biosphäre kennt keinen Wasserstoff-Wasser-Kreislauf als eigenes System.

Dieser kann der Natur auch nicht durch einen Auto-Konzern aufgezwungen werden.

Das hochgefährliche Methanol ist der Treibstoff für diesen Brennstoffzellentyp. Es ist ein fossiler Stoff und damit nicht kohlendioxidneutral. Durch eine elektrochemische Umwandlung wird Methanol zu Wasserstoff. Anschließend wird Strom für den Fahrzeugantrieb erzeugt. Als Katalysator in der Brennstoffzelle dient eine hauchdünne Platinschicht. Die Giftwirkung von Platin sind weltweit bekannt. Der Energiegehalt von Methanol ist sehr niedrig (15,56 Mega-Joule/Liter).
Demgegenüber hat Pflanzenöl einen doppelt so großen Energiegehalt (33,7 Mega-Joule/Liter)

Mit einer Tankfüllung von 38 Litern Methanol hat dieses DaimlerChrysler Fahrzeug als Zweisitzer eine Reichweite von rund 400 Kilometern. Das ist ein Verbrauch von 9,5 Litern pro 100 Kilometer.
Eine Verbrauchsminderung ist nicht erkennbar.

Auch nach Ansicht von Greenpeace entstehen durch Brennstoffzellen-Fahrzeuge keinen Kohlendioxidminderungen.

Dieses ist durch Fakten belegt.

(SiCars)