Biodiesel contra Pflanzenöl

   Trotz gravierender Umwelt- und Gesundheitsschäden ist weder die Wirtschaft
   noch  die Politik geneigt, die hochentwickelte, aber giftemissionsspendende
   Technik den Naturkreisläufen anzupassen. Man will indessen Kompromisse
   eingehen, indem  man die Natur der Technik einzugliedern versucht.

   Ein Resultat ist der sogenannte Bio-Diesel.

   Doch bei der Bio-Diesel-Linie handelt es sich um chemische Veränderungen
   des reinen, kaltgepreßten Pflanzenöl. Durch Zuführung von fossilen Stoffen
   wird das Naturprodukt derart verändert, dass es für konventionelle Motoren
   als Treibstoff geeignet wird.

   Die Herstellung von Bio-Diesel, Methanol, Ethanol und Wasserstoff ignoriert
   die  „ökotechnologie Einheit von Produktion, Konsum und Entsorgung".

   Um einen Liter Raps-Methyl-Ester (Biodiesel) zu erzeugen, muß ein
   Energieäquivalent von 3 Litern Dieselöl aufgewendet werden.
   Hierzu gehören die Errichtung einer 50 Millionen Mark teuren zentralen
   Veresterungsanlage, ebenso wie die Transportenergie sowie der Wärme-
   und Strombedarf beim Betrieb, letzten Endes bis hin zur Energie, die die dort
   Beschäftigten benötigen, um ihre Arbeitsstätte zu erreichen.

   Dieses Verfahren verursachen neue Probleme mit neuen Schadstoffen,
   steigern die Kosten und widersprechen den natürlichen Kreisläufen.

   Ein optimaler Energieeinsatz ist nicht gewährleistet.

   Das Ergebnis ist dann ein Raps-Methyl-Ester, auch RME genannt,
   der fälschlicherweise als Bio-Diesel bezeichnet wird.

   Auch die Verwendung des Wortes „Natur-Diesel" für reines Pflanzenöl sollte
   vermieden werden, denn für das Wort „Diesel" steht der fossile Brennstoff,
   der aus Erdöl gewonnen wird.

   Die Natur erzeugt keinen Diesel. Sie liefert Ölpflanzen, deren Öl nicht chemisch
   behandelt sind, als Treibstoff für unsere Pflanzenöl-Motoren im SiCars.

  Biodiesel
  * verhindert die Veränderung in Richtung "Technik im Naturkreislauf",
  * schafft neue Märkte für Großkonzerne auf Kosten der Steuerzahler,
  * verfestigt naturstörende Strukturen in Industrie und Gesellschaft.

  Tatsache ist:
  * Biodiesel ist wassergefährdend und für Menschen giftig. Seine Herstellung,
     Lagerung und Verkauf in Tankstellen unterliegt den Bestimmungen für
     wassergefährdende Stoffe.
  * Biodiesel-Tankstellen müssen ( wie konventionelle Tankstellen ) zur
     Verhinderung von Einleitung in die Kanalisation Rückhaltevorrichtungen
     für Leckagen, Schutzmaßnahmen, sowie flüssigkeitsundurchlässige
     Befestigungen in Straßen-bauweise durch Asphalt, Beton oder Estrich
     verlegtes Pflaster nachweisen.
  * Biodiesel verhält sich wie leichtes Lösungsmittel, greift Lack an und
     zerstört Kunststoffschläuche und Dichtungen.
  * Biodiesel verdünnt das Motoröl und verkürzt die Ölwechselintervalle.
  * Biodiesel hat weniger Energiegehalt als reines Pflanzenöl;
     Mehrverbrauch auf 100 km ca.1/2 Liter.

    Durch die Tatsache verteuert sich der Betrieb der Biodiesel-KFZ.

    Als Alternative gibt es nur das Umwelt-schonende:
    "Pflanzenöl, der Kraftstoff für die  Ewigkeit"
    Kaltgepresstes Pflanzenöl die Strategie zum Überleben!

  (SiCars)