Sollten Sie Dieselfahrer sein, nehme ich an, dass Sie nicht wissen, oder wissen wollen...

dass jeder 39. Anrainer von stark befahrenen Straßen an den Folgen von Diesel-Emissionen stirbt - überwiegend an Lungenkrebs (Greenpaece-Studie und Klagsgrundlage gegen die Automobilindustrie).

dass Lungenkrebs zu den Krebsarten mit den schlechtesten Heilungsaussichten gehört.

dass der Grund, warum Sie einen Diesel fahren, der ist, dass Diesel durch die steuerliche Begünstigung - derzeit - noch etwas billiger ist als Benzin, würden Sie aber an Krebs erkranken, vermutlich alles Geld der Welt geben würden, diese Krankheit nicht mehr zu haben.

dass Kinder einer höheren Konzentration der Schadstoffe ausgesetzt sind, weil Autoabgase bis zu einer Höhe von 1,5 Meter konzentriert auftreten. Hinzu kommt, dass Kinderlungen einen relativ höheren Luftdurchsatz als die Erwachsenen haben, ausserdem sind Kinderlungen empfindlicher und durchlässiger. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Kleinstrußpartikel in die Blutbahn gelangen. Jeder Lungenfacharzt wird Ihnen den exponentiellen Anstieg von Lungenkrankheiten bei Kindern bestätigen. Acht Prozent (Jänner 2005) aller Kinder in Österreich leiden bereits an Asthma. 

dass die persönliche Freiheit des einzelnen dort aufhört, wo das Recht des nächsten beginnt, keinen Diesel zu fahren also auch eine Frage der Ethik ist, eine Frage der Verantwortung anderen gegenüber.   



Antworten auf die "üblichen" Einwände:

Dass man bestimmte Fakten, Informationen oder Zusammenhänge nicht kennt oder ignoriert, heisst nicht, dass diese nicht existieren. Das Wissen um die Problematiken von Dieselmotoren ist beispielsweise Klagsgrundlage von Greenpeace gegen die Automobilindustrie. Partikelfilter sind eine (Alibi)-Reaktion darauf.

Der anerkannte österreichische Psychiater Stephan Rudas sagt: Die größte Angst der Menschen bei allen Umfragen ist die Angst vor schwerer Krankheit, trotzdem kaufen sich Leute Dieselfahrzeuge, weil sie etwas billiger zu betreiben sind - paradox.

Es liegt in der Natur des Menschen, zu glauben, dass die unangenehmen Dinge eher den anderen, und nicht einem selbst passieren

Dieselruss ist ein Thema, mit dem man im Durchschnitt vermutlich mehrere Stunden pro Tag konfrontiert ist, da man ihm nahezu überall ausgesetzt ist.

Der Terminus Umweltschutz ist etwas unglücklich gewählt, er sollte eher "Schutz des Individuums vor den finanziellen Interessen der Industrie" lauten.

Die Wahl zwischen Benziner und
Diesel ist nicht die Wahl zwischen Pest und Cholera, sondern zwischen einem Schnupfen und Krebs.

Und - es geht bei dieser Seite um die Hauptbelastung - Diesel-PKW, nicht um dieselbetriebene Passagierschiffe, Baustellenfahrzeuge oder einzelne Traktoren, also um jene Belastung, welche jeder der zur Arbeit oder nach Hause fährt, täglich vor der Nase hat, jene Belastung, welche zu 90 Prozent für die Partikel-Emissionen in Städten verantwortlich ist. Selbstverständlich muss der Schwerlastverkehr ebenfalls mit Partikelreduktionssystemen ausgestattet werden, die einzelnen Regierungsstellen, Verkehrs- Finanz- und Gesundheitsministerium sollten sich an den Transitstrecken befinden, um den Entscheidungsträgern die Situation vor Ort begreifbar zu machen.   
 
Auch darum, zu verstehen, dass niemand die Hand beisst, welche ihn füttert (KFZ-Verkäufer, Berater, Experten, Zeitschriften welche Inserate von Dieselfahrzeugen schalten etc.)